Auch kurzfristige Festgeldanlagen holen auf

Nachdem im vergangenen Jahr Festgeld gegenüber Tagesgeldangeboten eher ein Schattendasein geführt hat, wenn man sich nicht für etliche Jahre festlegen wollte, gibt es aktuell zwei Angebote, die sich mit Zinsen von 2,00 Prozent für moderate 12 Monate im Bereich der besten Tagesgeldkonten bewegen. Im Gegensatz zu den meisten inzwischen ausgelaufenen oder auslaufenden Tagesgeldangeboten des vergangenen Jahres mit einer Zinsgarantie von drei bis sechs Monaten bieten diese Konten für Anleger, die sich nicht ständig mit den neuesten Zinsentwicklungen herumschlagen wollen, eine gute Alternative um einen gewissen Betrag für ein Jahr mit sicheren zwei Prozent anzulegen.

Die SWK Bank bietet die zwei Prozent für 12 Monate ab einer Mindesteinlage von 10.000 Euro an, nach oben ist das Angebot unbegrenzt. Da die SWK Bank aber nur der ab Jahresanfang erhöhten gesetzlichen Einlagesicherung der EU unterliegt, gilt damit zumindest für konservative und vorsichtige Anleger die Grenze von 100.000 Euro.

Bei der Credit Europe Bank reicht eine Einlage von 2.500 Euro, um in den Genuss von 2,00 Prozent Zinsen bei 12 Monaten Laufzeit zu kommen. Auch hier unterliegen die angelegten Gelder der gesetzlichen europäischen Einlagensicherung von 100.000 Euro.

In unserem Festgeldvergleich finden Sie diese Angebote bei Eingabe der entsprechenden Konditionen (Anlagebetrag und 12 Monate Laufzeit) an oberster Stelle und gelangen von dort mit nur einem Klick zu den entsprechenden Angeboten auf den jeweiligen Websites der Banken.

Fazit: Lässt man mal das bislang sehr stabile Tagesgeldangebot der Bank of Scotland mit aktuell 2,2 Prozent außen vor, kann man als Anleger bei diesen zwei Angeboten nicht viel falsch machen. Vor allem dann, wenn man einfach einen gewissen Betrag für den überschaubaren Bereich von einem Jahr anlegen will, ohne sich ständig über aktuelle Zinsentwicklungen Gedanken machen zu müssen.