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Artikel Tagged ‘Festgeld’

Auch die Credit Europe Bank ehöht Festgeldzinsen

2. Dezember 2010 admin Keine Kommentare

Wie bereits vorgestern berichtet, scheint wieder etwas Bewegung in den Festgeldmarkt zu kommen. Nach der SWK Bank hat nun auch die niederländische Credit Europe Bank ihre Festgeldzinsen angehoben.

Ähnlich wie die SWK-Bank hat auch die Credit Europe Bank ihre Zinsen für die mittleren Laufzeiten angehoben. Für einen Anlagezeitraum von 12 Monaten sind die Zinsen um 0,5 Prozent auf 2,0 Prozent gestiegen, für 24 Monate wurde der Zinssatz um 0,25 Prozent auf jetzt 2,25 Prozent angehoben.

Die Zinskonditionen der Credit Europe Bank im Einzelnen:

1,50% – 3 Monate
1,50% – 6 Monate
1,50% – 9 Monate
2,00% – 12 Monate (vorher 1,50%)
2,25% – 24 Monate (vorher 2,00%)
2,50% – 36 Monate
3,00% – 48 Monate
3,25% – 60 Monate
3,75% – 84 Monate
4,00% – 120 Monate

Anscheinend setzt sich der Trend fort, dass die Kreditinstitute versuchen Kunden wieder vermehrt in Richtung Festgeld und damit zu einer längeren Kundenbindung zu bewegen. Damit ließe sich erklären, dass nun das zweite Kreditinstitut in zeitnaher Folge speziell die Zinsen für mittlere Laufzeiten erhöht und damit versucht zu den aktuell beliebten Tagesgeldangeboten mit begrenzter Zinsgarantie in Konkurrenz zu treten. Sollte sich der Trend fortsetzen werden wir an dieser Stelle zeitnah darüber berichten.

Wie sich die Zinsen in der näheren Zukunft entwickeln werden, ist momentan schwer vorauszusagen. Heute steht ja die Zinssitzung der Europäischen Zentralbank an. Da die Inflationsrate nach wie vor unter den von der EZB definierten 2 Prozent liegen, gibt es an sich keinen Anlass den aktuell niedrigen Leitzins zu ändern. Allerdings hat EZB-Präsident Trichet erst kürzlich von unkonventionellen geldpolitische Maßnahmen in Zeiten, in denen das ordentliche Funktionieren der Märkte beeinträchtigt ist, gesprochen. Wir werden Sie in diesem Blog natürlich aktuell über die Ergebnisse der Zinssitzung der EZB informieren.

Allmähliche Bewegung bei den Festgeldzinsen

29. November 2010 admin Keine Kommentare

Wie bereits letzte Woche in Zusammenhang mit der Bank of Scotland berichtet, scheint allmählich etwas Bewegung in den Festgeldmarkt zu kommen. So hat aktuell die SWK Bank ihre Zinsen für Festgeldanlagen für die mittleren Laufzeiten von 12 und 24 Monate von 1.75 auf 2,00, bzw. von 2,00 auf 2,25 Prozent erhöht.

Das klingt auf den ersten Blick nicht unbedingt interessant und erwähnenswert, kann man doch mit dem ein oder anderen Tagesgeldangebot mit Zinsgarantie mehr Zinsen einfahren. Allerdings erstreckt sich die Zinsgarantie der Tagesgeldangebote in der Regel auf drei bis sechs Monate. Danach kann man davon ausgehen, dass die üblichen niedrigen Zinsen die Anlage wieder unattraktiv machen. Zum Anderen sind die meisten Tagesgeldangebote nach oben hin auf eine Maximaleinlage beschränkt. Bei der SWK Bank ist das umgekehrt. Hier ist eine Mindesteinlage von 10.000 Euro erforderlich, nach oben ist das Angebot aber unbegrenzt. Relativiert wird dieser Vorteil allerdings durch die Tatsache, dass die Anlage nur im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung, also bis 50.000 Euro abgesichert ist.

Interessant ist aber vor allem, dass sich beim Festgeld überhaupt wieder etwas bewegt. Speziell dieses Angebot ist durch die Konzentration auf die mittleren Laufzeiten wohl darauf ausgelegt, den Tagesgeldangeboten mit Zinsgarantie Paroli zu bieten. Für Anleger, die mittelfristig eine etwas höhere Summe anlegen wollen, ist das sicherlich ein Angebot , das man in Erwägung ziehen kann.

Bank of Scotland: Bewegung beim Festgeld

23. November 2010 admin Keine Kommentare

Im Gegensatz zu manchen Mitbewerbern, die momentan mit auf Neukunden beschränkten Top-Tagesgeldangeboten mit zeitlich begrenzter Zinsgarantie auf sich aufmerksam machen, und damit versuchen, die Lücke zwischen Tagesgeld und Festgeld zu schließen, erhöht die Bank of Scotland fast unbemerkt ihre Festgeldzinsen.

Wie beim, schon in vorangegangenen Artikeln des Öfteren besprochenen und aufgrund seines recht stabilen im Spitzenbereich angesiedelten Zinsniveaus empfohlenen, Tagesgeld der Bank of Scotland hat sich das Institut auch im Festgeldbereich seit langer Zeit sehr stabil auf vergleichsweise hohem Niveau gezeigt. Durch die aktuelle Erhöhung der Festgeldzinsen der Bank of Scotland wird diese langfristige Anlageform allmählich wieder interessant.

Aktuell bietet die Bank of Scotland als Spitzenzinssatz 3,8 Prozent bei fünfjähriger Laufzeit und jährlicher Zinsauszahlung. Zu dem kostenlosen Festgeldkonto benötigt man das ebenfalls kostenlose Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland als Referenzkonto für die Zinsauszahlungen. Da beide Konten kostenlos sind und keine Mindesteinlage voraussetzen und bei Neueröffnung eines Tagesgeldkontos bis 31.12.2010 sogar noch 30.- Euro Startguthaben mitgenommen werden können, geht man mit der Kontoeröffnung keinerlei Risiko ein. Zudem sind die Zinsauszahlungen auf dem Tagesgeldkonto der Bank of Scotland gut aufgehoben.

Alternativ kann man gegen einen gewissen Zinsabschlag auch eine Laufzeit von vier Jahren oder eine monatliche Zinsauszahlung wählen. Im Einzelnen werden folgende Konditionen angeboten:

jährliche Zinszahlung:

4 Jahre 3,50% (vorher 3,20%)
5 Jahre 3,80% (vorher 3,65%)

monatliche Zinszahlung:

4 Jahre 3,45% (vorher 3,15%)
5 Jahre 3,75% (vorher 3,60%)

Fazit: Einziges Manko ist je nach Anlagesumme die begrenzte Einlagensicherung auf 50.000 britische Pfund. Ansonsten ist neben dem ohnehin empfehlenswerten Tagesgeldkonto auch die Überlegung längerfristig Geld bei der Bank of Scotland anzulegen eine Überlegung und Empfehlung wert.

Tagesgeld als Instrument zur Neukundengewinnung

15. November 2010 admin Keine Kommentare

Tagesgeldangebote sind momentan das Instrument der Geldinstitute, um Neukunden zu gewinnen und zu binden. Festgeld spielt in dieser Richtung aktuell fast keine Rolle. Die attraktivsten Tagesgeldangebote liegen inzwischen sogar deutlich über den besten Festgeldangeboten. Viele Banken bieten aktuell lukratives Tagesgeld für Neukunden mit einer mehr oder weniger langen Garantie auf den guten Zinssatz an. Die Zinsgarantie bewegt sich im Schnitt zwischen drei und sechs Monaten. Unter diesen Anbietern befinden sich viele Institute, deren Tagesgeldzinsen sich für Bestandskunden im unteren oder bestenfalls mittleren Bereich bewegen.

Fraglich ist allerdings, ob diese Rechnung wirklich aufgeht. Sicherlich können durch diese Maßnahmen viele Neukunden gewonnen werden, wie das jüngste Beispiel der comdirect mit 3,5 Prozent Zinsen zeigt. Aufgrund des Ansturms wurde das Kontingent von 25.000 Neukunden, die in den Genuss des auf sechs Monate garantierten Zinssatzes kommen können, aktuell auf 30.000 erhöht. Allerdings ist zu bezweifeln, ob dadurch eine langfristige Kundenbindung entsteht. In der Mehrheit wird wohl hauptsächlich die zunehmende Anzahl der sogenannten Tagesgeldhopper diese Angebote wahrnehmen und nach Ablauf der Zinsgarantie das Konto nicht nur leerräumen, sondern auch kündigen, um für den Fall eines erneuten Angebots wieder als Neukunde auftreten zu können. Eine echte Kundenbindung entsteht dadurch natürlich nicht.

Den etwas bequemeren Anlegern kann daher eher die Bank of Scotland ans Herz gelegt werden, die neben der „Roten Mastercard“ der Ikano-Bank relativ konstant Zinsen um die 2,2 Prozent anbietet. Auch für Tagesgeldhopper sind diese Angebote interessant, denn irgendwo muss man sein Geld ja auch wieder zwischenparken, während man auf das nächste gute Angebot wartet.

Festgeld oder Tagesgeld

20. Oktober 2010 admin Keine Kommentare

Wer eine sichere kurz- bis mittelfristige Geldanlage sucht, steht vor der Entscheidung zwischen einer Festgeld- oder einer Tagesgeldanlage. Experten raten aktuell eher zu Tagesgeld. Dies liegt vor allem an dem derzeitig immer noch niedrigen Zinsniveau, das Festgeldanlagen im Vergleich zum Tagesgeld unattraktiv macht. Vergleicht man ein gutes Tagesgeldangebot, das mit über 2,00 Prozent pro Jahr verzinst wird mit Festgeldangeboten mit dreimonatiger Laufzeit, schneiden Tagesgeldanlagen besser ab. Nach Aussage der FHM Finanzberatung erzielen Tagesgeldanlagen im Durchschnitt 1,08 Prozent im Jahr, während mit Festgeld bei einer Laufzeit von drei Monaten durchschnittlich nur 0,81 Prozent pro Jahr erreicht werden. Erst ab einer Anlage ab ein – bis zwei Jahren kann beim Festgeld eine bessere Verzinsung als beim Tagesgeld erreicht werden. In der aktuellen Niedrigzinsphase empfiehlt sich aber eine langfristige Festlegung eher weniger, da das Kapital im Falle eines Anziehens des Zinsniveaus dann eventuell in einer im Vergleich unattraktiven Anlage festliegt.

Allerdings sollte man sich nicht blindlings nur aufgrund einer aktuell angebotenen guten Verzinsung für ein Tagesgeldangebot entscheiden, sondern auch die Historie, also die Zinsentwicklung in der Vergangenheit in eine Entscheidung einbeziehen. Viele Anbieter locken momentan Kunden mit guten Zinsen, die aber nach aus Sicht des Anbieters erfolgreichen Aktionsphase wieder auf ein deutlich niedrigeres Normalniveau heruntergeschraubt werden. Gerade Angebote mit einer zeitlich begrenzten Zinsgarantie gehören oftmals in diese Kategorie. Ein weiteres Indiz für solche Fälle sind Angebote, die nur für Neukunden gelten. Für ambitionierte Tagesgeldhopper ist das natürlich ein willkommenes Aktionsfeld. Wer aber nicht ständig sein Tagesgeld umlagern will, sollte auf Angebote achten, die schon über einen längeren Zeitraum eine gute Verzinsung bieten und das sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. Ein gutes Beispiel dafür ist das mehrfach ausgezeichnete Tagesgeld der Bank of Scotland.

Tages- und Festgeld von der NIBC Direct

16. September 2010 admin Keine Kommentare

Die niederländische NIBC Bank N.V. betreibt seit September 2008 unter dem Namen NIBC Direct ihr Einlagengeschäft für Privatkunden in den Niederlanden. Dabei konzentriert sich das Institut auf Tages- und Festgeldkonten. Seit 2009 bietet die NIBC Direct ihre Anlageprodukte auch in Deutschland an. Bei der NIBC Direct handelt es sich wie der Name schon andeutet um eine reine Direktbank ohne Filialnetz. Die Bankgeschäfte werden komplett über Online-Banking abgewickelt. Für Fragen oder Beratungszwecke steht eine rund um die Uhr Telefonbetreuung zur Verfügung. Alternativ gibt es auch den Weg über E-Mail Verkehr.

Die NIBC Direct bietet sowohl für Tagesgeld als auch Festgeld eine gute bis sehr gute Verzinsung und spielt in beiden Bereichen in der oberen Liga mit. Neben einer kostenlosen Kontoführung sind auch die übrigen Konditionen sehr gut und transparent. Für die Anlagen gilt die gesetzliche Einlagensicherung der Niederlande, die mit 100.000 Euro doppelt so hoch ist wie die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland.

Beim Tagesgeldkonto mit dem Namen Mehr.Zins.Konto erhält man bei der NIBC Direct aktuell 2,00 Prozent ab dem ersten Euro. Nach oben gibt es keine Beschränkung.

Beim Festgeldkonto ist die Verzinsung nach Laufzeit von 3 Monaten bis 10 Jahren gestaffelt. Für 3 Monate bietet die NIBC Direct aktuell 1.90 Prozent, für 10 Jahre 4,50 Prozent. Dazwischen sind die Zinsen in insgesamt 10 Stufen aufsteigend gestaffelt.

Als Besonderheit bietet die NIBC Direkt auch ein Jugend-Festgeldkonto für unter 18 jährige an. Die Verzinsung ist in 6 Stufen zwischen einer Laufzeit von zwei bis 10 Jahren gestaffelt und entspricht aktuell den jeweiligen Stufen des normalen Festgeldkontos. Für beide Festgeldangebote gilt eine Mindesteinlage von 1.000 Euro. Nach oben gibt es weder eine Begrenzung noch eine betragsabhängige Staffelung.

Die genauen Konditionen findet man auf der Website der NIBC Direct.

Fazit: Ein durchaus empfehlenswertes Tages- und Festgeldangebot.

Der WiesnSparbrief der Münchner Bank

7. September 2010 admin Keine Kommentare

Pünktlich zum 200. Geburtstag des Oktoberfests bietet die Münchner Bank einen WiesnSparbrief zur WiesnMaß an. Letztere oder mehrere davon braucht man aber auch, um sich ernsthaft auf dieses Angebot einzulassen. Laut Münchner Bank handelt es sich beim WiesnSparbrief um ein attraktives Finanzprodukt, das gemessen an der Sicherheit eine gute Verzinsung bietet. Der Haken bei der Sache ist, dass der Sparbrief lediglich zwei Prozent bei drei Jahren Laufzeit bietet.

Um die 30 Banken bieten ihren Sparern höhere Zinsen. Der Sparbrief der estländischen Bigbank wird z.B. bei drei Jahren Laufzeit mit 3,7 Prozent verzinst. Allerdings sollte man bei diesem Angebot auf die Einlagensicherung achten. Der Sparbrief der Bigbank ist nur bis zu 50.000 Euro abgesichert. Mehr sollte man also tunlichst nicht anlegen, wie das Beispiel der kürzlich in Konkurs gegangenen Noa Bank zeigt.

Entsprechend betont die Münchner Bank dann auch die Sicherheit ihrer Anlage. Laut Aussage der Bank haben die Volks- und Raiffeisenbanken eine unbegrenzte Einlagensicherung, die durch den übergeordneten Verband gewährleistet sei und jede Summe decke.

Allerdings gibt es Sparbriefe oder auch Festgeldkonten mit ähnlich hoher oder der gleichen Sicherheit, die aber eine deutlich bessere Verzinsung bieten. So bietet z.B. die Sparda-Bank Hamburg, die ebenfalls im Bankenverband der Volks- und Raiffeisenbanken organisiert ist für dreijähriges Festgeld 2,75 Prozent Zinsen.

Selbst einige Tagesgeldangebote liegen über den zwei Prozent des WiesnSparbriefs und sind dabei nicht auf drei Jahre festgelegt, sondern täglich verfügbar.

Fazit: Man sollte sein Geld also lieber in die ein oder andere WiesnMaß als in den WiesnSparbrief anlegen. O’zapft is! :-)

Leitzins bleibt niedrig

6. September 2010 admin Keine Kommentare

Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt bei ihrem Kurs der Tiefzinspolitik. Die Währungshüter lassen den Leitzins auf dem historisch tiefen Stand von einem Prozent. Der Leitzins ist der Zins, zu dem sich die Banken Geld bei den Zentralbanken leihen.

Mit den niedrigen Zinsen sollen Investoren dazu veranlasst werden, Kredite aufzunehmen und das Geld in die Wirtschaft zu investieren. Für private Verbraucher hat das niedrige Zinsniveau sowohl Vorteile, als auch Nachteile. Der Vorteil ist, dass sich auch der Verbraucher derzeit so günstig wie schon lange nicht mehr Geld in Form von Konsumenten- und Immobilienkrediten leihen kann. Daher ist jetzt eine gute Gelegenheit sich lang gehegte Wünsche zu erfüllen. Das kurbelt insgesamt den Privatkonsum und damit nicht unbedeutend den konjunkturellen Aufschwung an. Außerdem ergibt sich jetzt eine gute Gelegenheit, ältere und damit teure Kredite durch günstigere zu ersetzen. Dabei muss man natürlich auch die evtl. fälligen Kosten für eine vorzeitige Kündigung eines Darlehens beachten. Obwohl sich das fast immer lohnt, ist jetzt auch die Gelegenheit einen hartnäckigen Dispokredit in ein Darlehen zu überführen. Im Gegensatz zu den Darlehenszinsen haben sich die Dispozinsen nicht oder kaum an der Leitzinsentwicklung orientiert.

Von Nachteil sind die niedrigen Zinsen natürlich für Sparer und Anleger. Wünscht man sich eine konservative und sichere Geldanlage wie Festgeld oder Tagesgeld, so muss man sich mit bestenfalls an die drei Prozent beim Festgeld und etwas über zwei Prozent fürs Tagesgeld begnügen. Umgekehrt liegt natürlich auch die Inflation aktuell nur bei etwas über einem Prozent. Die Situation wird sich wohl erst ändern, wenn die Konjunktur stabil und ohne Konjunkturprogramme wächst. Dann droht durch die niedrigen Zinsen Inflationsgefahr und die EZB wird als Gegenmaßnahme die Zinsen erhöhen. Das ist der Zeitpunkt an dem es dann auch für Sparer und Anleger wieder bergauf geht.

Tagesgeld und Festgeld: Die aktuellen Spitzenreiter

16. August 2010 admin Keine Kommentare

Beim Tagesgeld lassen sich aktuell maximal 2,25 Prozent Zinsen erzielen. Diesen Zinssatz bietet die GE Capital Direkt und ist damit Spitzenreiter im Tagesgeldgeschäft. Danach kommt die Bank of Scotland mit 2,2 Prozent. Den dritten Platz belegen zwei Banken, die DAB Bank und die Comdirect. Beide Banken bieten 2,1 Prozent, limitieren allerdings die maximalen Anlagebeträge. Bei der DAB Bank liegt das Limit bei 10000 Euro, bei der Comdirect bei 5000 Euro. Der Durchschnittszins für Tagesgeld liegt laut der FMH Finanzberatung bei 1,09 Prozent und damit um ein Hundertstel höher als in der Vorwoche.

Bei den Festgeldanlagen liegt der aktuell maximal mögliche Zinssatz bei drei Prozent. Diesen gibt es beim 24-monatigen Festgeld von den beiden Spitzenreitern, der niederländischen Garantibank und der Santander Consumer Bank, gefolgt von der estländischen Bigbank. Diese bietet für Anlagen bis 10000 Euro 2,8 Prozent, über 10000 Euro erhält man 2,9 Prozent und ab 30001 Euro erreicht man auch hier die drei Prozent.

Bei einjährigen Festgeldanlagen belegt die Bigbank den ersten Platz. Für Anlagen bis 10000 Euro gibt es 2,5 Prozent, bei über 10000 Euro und über 30000 Euro steigert sich der Zinssatz jeweils um einen Zehntel Prozentpunkt. Auf Platz zwei landet die Garantibank mit 2,45 Prozent, gefolgt von der NIBC Direct mit 2,4 Prozent. Der durchschnittliche Zinssatz für einjähriges Festgeld liegt laut FMH bei 1,23 Prozent.

Tagesgeld und Festgeld Zinsen steigen wieder

15. Juli 2010 admin Keine Kommentare

Eine gute Nachricht für alle Sparer: Die Zinsen beim Tagesgeld und Festgeld steigen langsam wieder an. Nach monatelangem Stillstand kommt endlich wieder Bewegung in den Markt. Waren bis vor kurzem noch 1% – 1,6% Zinsen beim Tagesgeld Standard, bieten inzwischen einige Banken wieder 2% und mehr Zinsen beim Tagesgeldkonto. Das Tagesgeld scheint in Deutschland auch immer mehr an Popularität zu gewinnen. Inzwischen bieten weitere Banken ein komfortables und gut verzinstes Tagesgeldkonto an. Ganz neu mit dabei ist die GE Capital Direkt, welche aktuell 2,25% Zinsen bietet und eine große Werbekampagne gestartet hat.

Ein aktueller Tagesgeld Vergleich ist für Verbraucher ratsam, um von den aktuellen Zinssteigerungen bestmöglich zu profitieren. Aktuell liegen die besten Tagesgeld Banken bei rund 2% Zinsen beim Tagesgeldkonto. Der Trend geht weiter nach oben und es scheint realistisch, dass auch bald bis zu 2,5% Zinsen wieder erreicht werden. Der Vorteil beim Tagesgeld ist, dass der Zinssatz variabel ist. Steigen die Zinsen, profitieren auch Bestandskunden von den besseren Konditionen.

Beim Festgeld ist die Entwicklung ähnlich. Mit bis zu 3,3% p.a. wirbt die Targobank aktuell Neukunden. Der Nachteil beim Festgeld ist allerdings, dass Kunden sich hierbei einen längeren Zeitraum binden müssen. Je länger das Geld angelegt werden soll, umso größer wird der Zinssatz. Die Targobank bietet aktuell 3,05% Zinsen für 5 Jahre und ganze 3,3% bei 6 Jahren Anlagedauer.

Bankkunden sollten einen Festgeld Vergleich machen, um die jeweils besten Konditionen für die gewünschte Anlagedauer und Anlagesumme zu finden. Gerade wenn das Geld nur 1-2 Jahre angelegt werden soll, gibt es teils erhebliche Unterschiede. Mit einem unabhängigen Vergleich finden Sie den besten Zinssatz für Ihre Kapitalanlage.