Kosten sparen beim Geldabheben

Manchmal kommt man in die Verlegenheit plötzlich relativ schnell Bargeld zu benötigen. Sei es, dass ein Händler keine Karten akzeptiert, der Oktoberfestbesuch teurer wird als erwartet oder dass man auf einem Flohmarkt ein nicht eingeplantes Schnäppchen erstehen möchte, in diesen Fällen wird man sich nach dem nächstgelegenen Geldautomaten umsehen. Was aber, wenn der gefundene Geldautomat nicht zur eigenen Bank oder einem verbundenen Kreditinstitut (z.B. Cash-Group) gehört, oder man sich nicht sicher ist, ob eine bestimmte Bank zu diesem Verbund gehört? In diesem Fall kann man natürlich trotzdem mit der ec-Karte Bargeld abheben, muss aber mit nicht unerheblichen Zusatzkosten (Gebühren für Fremdabhebung) rechnen.

Unter Umständen kann man sich diese Kosten sparen. Immer mehr Banken, vor allem Direktbanken, bieten zu ihrem Girokonto eine Kreditkarte an, mit der euroweit oder sogar weltweit kostenlos Bargeld an Geldautomaten mit dem entsprechenden Zeichen der Kreditkartenfirma (z.B. Mastercard oder Visacard) abgehoben werden kann. Eigentlich als Möglichkeit für die Versorgung mit Bargeld im Ausland gedacht, funktioniert das natürlich auch in Deutschland. D.h. in den oben genannten Fällen sollte man zum Abheben am Automaten lieber die Kreditkarte anstelle der ec-Karte bemühen. Einziger Nachteil: Man muss sich eine weitere PIN merken.

Bei der Auswahl des passenden Girokontos sollte man also durchaus auch auf die zum Konto erhältliche Kreditkarte, deren Konditionen (Preis, Abrechnungsmodus, …) und unter dem oben genannten Gesichtspunkt auch auf die Möglichkeit kostenlos Bargeld vom Geldautomaten abheben zu können achten. Zu empfehlen ist eine Mastercard oder Visacard, da Geldautomaten, die diese Karten akzeptieren, am weitesten verbreitet sind.