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Artikel Tagged ‘Guthabenbasis’

Jedermann-Konto

3. August 2010 admin Keine Kommentare

Um heutzutage vernünftig am täglichen Geldverkehr teilnehmen zu können, ist ein Girokonto nahezu unverzichtbar. Die meisten Einnahmen (Gehalt, Arbeitslosengeld, Sozialgeld, …) und Ausgaben (Miete, Telefonrechnung, Krankenversicherung, …) laufen heute wie selbstverständlich über ein Girokonto.

Um ein vom Gesetzgeber geplantes allgemeines Recht auf ein Girokonto für jedermann zu verhindern, haben sich die deutschen Banken und Sparkassen im Rahmen des Zentralen Kreditausschusses der Banken eine freiwillige Selbstverpflichtung auferlegt, dass jeder Bürger ein Girokonto auf Guthabenbasis bekommt. Das sogenannte Jedermann-Konto kann nicht überzogen werden, bietet aber die üblichen Basisfunktionalitäten eines normalen Girokontos wie Einzahlungen, Auszahlungen, Überweisungen,Lastschriften und Daueraufträge.

Die Eröffnung eines Girokontos kann laut Selbstverpflichtung abgelehnt, bzw. ein bestehendes Bankkonto gekündigt werden, wenn

  • der Kunde die Leistungen des Kreditinstitutes missbraucht, insbesondere für gesetzwidrige Transaktionen, z.B. Betrug, Geldwäsche, o.ä.
  • der Kunde Falschangaben macht, die für das Vertragsverhältnis wesentlich sind
  • der Kunde Mitarbeiter oder Kunden grob belästigt oder gefährdet
  • die bezweckte Nutzung des Kontos zur Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr nicht gegeben ist, weil z.B. das Konto das Konto durch Handlungen vollstreckender Gläubiger blockiert ist oder ein Jahr lang umsatzlos geführt wird
  • nicht sichergestellt ist, dass das Institut die für die Kontoführung und -nutzung vereinbarten üblichen Entgelte erhält
  • der Kunde auch im übrigen die Vereinbarungen nicht einhält

Eine negative Schufa Auskunft ist dagegen kein Grund, warum die Bank dem Kunden ein Girokonto verweigern dürfte. Leider gibt es trotz der freiwilligen Selbstverpflichtung immer wieder Schwierigkeiten bei der Kontoeröffnung. In diesem Fall kann man sich bei den Schlichtungsstellen beschweren.

Ein Girokonto ohne Schufa eröffnen

8. Juli 2010 admin Keine Kommentare

Immer mehr Verbraucher haben ein Problem: Durch Überschuldung oder eine negative Schufa ist es kaum noch möglich ein Girokonto zu eröffnen.

Wer eine negative Schufa hat, ist Kunde zweiter Klasse. So fühlen sich zumindest unzählige Bankkunden, die wegen einer negativen Schufa abgewiesen werden. Die Bank beruft sich auf die Schufaauskunft und der Kunde hat oft das Nachsehen. Selbst wenn der Schufaeintrag unverschuldet entstanden ist oder sogar ein Versehen war, ist es sehr schwierig dagegen anzugehen.

Oftmals ist es durch ein Missverständnis, Irrtum oder sogar Fehler der Bank zu solchen negativen Schufaeinträgen gekommen. Leider prüfen die Banken die genauen Umstände nicht und weisen solche Kunden ohne weitere Erklärung ab. Obwohl der Gesetzgeber versucht, die Banken anzuweisen keine Kunden wegen einer negativen Schufa abzuweisen, wird es dennoch immer noch praktiziert.

Verbraucher haben dennoch die Möglichkeit an ein Girokonto zu kommen, wenn Sie eines beachten: Das Girokonto sollte ein reines Guthabenkonto sein. Immer mehr Banken bieten ein solches Guthabenkonto auf Nachfrage an. Allerdings wird selbst dann oft noch die Schufaklausel gefordert. Es bleibt nach wie vor schwierig bei der Hausbank ein Konto mit negativer Schufa zu eröffnen, selbst wenn ausdrücklich ein Guthabenkonto gewünscht wird.

Dennoch gibt es eine Möglichkeit ein vollwertiges Girokonto zu eröffnen. Auf unserem Informationsportal finden Sie im Bereich Girokonto ohne Schufa ein deutsches Geldinstitut, das ein reines Guthabenkonto eröffnet. Selbst mit negativer Schufa und hohen Schulden haben Verbraucher dort die Möglichkeit wieder am normalen Zahlungsverkehr teilzunehmen.

Die einzige Einschränkung ist, dass Kunden dieses Konto niemals überziehen können. Es kann immer nur das ausgegeben werden, das zuvor eingegangen ist. Dies ist schließlich auch das entscheidende Kriterium, warum selbst Kunden mit negativer Schufa oder Schulden bei anderen Banken ein solches Konto eröffnen können. Eine Überziehung wird schließlich nicht geduldet, weshalb das Geldinstitut auch kein Risiko eingeht. Für den Verbraucher kann sogar ein Vorteil sein, denn somit gibt es eine automatische Kostenkontrolle bzw. läuft man nicht Gefahr weitere Schulden aufzubauen.