3,1 Prozent aufs Tagesgeld! Gibt’s nicht?

Gibt es doch, allerdings nur mit einigen Nebenbedingungen. In ihrem aktuellen Angebot für Neukunden verspricht die DAB Bank 3,10 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld.

Allerdings ist dieses Tagesgeldkonto nur in Zusammenhang mit der Eröffnung eines Wertpapierdepots zu haben. Das kostenlose Tagesgeldkonto als solches bietet einen schon sehr guten Zinssatz von 2,10 Prozent mit einer Zinsgarantie bis zum 30.06.2011. Allerdings gilt dieser Zinssatz nur bis zu einer Maximaleinlage von 7.000 Euro. Darüber hinaus gibt es nur 0,50 Prozent. Nach dem 30.06.2011 fallen auch die Zinsen für Anlagebeträge bis 7.000 Euro auf den normalen Tagesgeldzinssatz von momentan 0,50 Prozent zurück.

Jetzt kommt das Wertpapierdepot ins Spiel. Wenn man Fonds im Wert von mindestens 7.000 Euro im Depot hält oder pro Quartal mindestens drei Wertpapiertransaktionen tätigt, erhält man zusätzlich einen Extrazins von 1,00 Prozent auf das Tagesgeld und kommt somit auf 3,10 Prozent. Für das Wertpapierdepot fallen keine Depotgebühren an und auch das zugehörige Depotkonto wird kostenfrei geführt. Für Transaktionen auf dem Depotkonto fallen allerdings Gebühren an. So kosten etwa Überweisungen vom Depotkonto per Internet 20 Cent, telefonische oder beleghafte Überweisungen sogar zwei Euro.

Die DAB Bank gehört dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an, ist also ausreichend abgesichert.

Fazit: Ziel des Angebots ist eindeutig Neukunden zur Eröffnung eines Wertpapierdepots bei der DAB Bank zu bewegen. Das Tagesgeldangebot ist sozusagen das Begrüßungsgeschenk. Leider ist die Einlagesumme bis zu der sich das Tagesgeldkonto wirklich lohnt mit 7.000 Euro sehr knapp bemessen. Wer aber ohnehin plant ein Depot zu eröffnen oder mit seinem Depot von einem anderen Anbieter zur DAB Bank umziehen will und die oben genannten Bedingungen erfüllt, erhält für ein dreiviertel Jahr ein für aktuelle Verhältnisse sehr rentables Tagesgeldkonto.

Für wen und wann ist eine Tagesgeldanlage interessant

Einlagen auf Tagesgeldkonten haben vor allem zwei Vorteile. Zum einen handelt es sich um eine konservative und damit sehr sichere Geldanlage, zum anderen bleibt man flexibel, da man täglich über das angelegte Geld verfügen kann. Tagesgeld ist sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmen interessant.

So eignet sich Tagesgeld ausgezeichnet zum Parken von Geld. Sei es, dass eine größere Anschaffung bevorsteht, oder ein Unternehmen eine größere Investition plant, kann die Kaufsumme bis zur Bezahlung auf einem Tagesgeldkonto Zinsen erwirtschaften. Da ja keine Kündigungsfrist einzuhalten ist, kann das Geld täglich per Telefon oder online abgerufen werden und ist in der Regel am nächsten Tag auf dem als Referenzkonto dienenden Girokonto.

Auch im umgekehrten Fall, also wenn man z.B. aus einer kapitalbildenden Lebensversicherung oder der Veräußerung einer Immobilie einen größeren Betrag erhält, lohnt es sich diesen auf einem Tagesgeldkonto zu parken, bis man sich Gedanken über eine rentablere Anlagemöglichkeit gemacht hat.

Auch wenn man gerade erst ein Vermögen aufbauen will, eignet sich das Tagesgeldkonto, da es in der Regel keine Mindesteinlage gibt und das angelegte Kapital ab dem ersten Euro verzinst wird. So können zum Beispiel Mittel, die nicht für den täglichen Zahlungsverkehr benötigt werden vom Girokonto auf ein Tagesgeldkonto überwiesen werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein regelmäßiger Sparbetrag, der monatlich per Dauerauftrag vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto geht. Sobald sich eine größere Summe angespart hat, kann der Sparer sich Gedanken über eine Anlagemöglichkeit mit einer höheren Rendite machen und das Geld dort anlegen.

Kosten sparen beim Geldabheben

Manchmal kommt man in die Verlegenheit plötzlich relativ schnell Bargeld zu benötigen. Sei es, dass ein Händler keine Karten akzeptiert, der Oktoberfestbesuch teurer wird als erwartet oder dass man auf einem Flohmarkt ein nicht eingeplantes Schnäppchen erstehen möchte, in diesen Fällen wird man sich nach dem nächstgelegenen Geldautomaten umsehen. Was aber, wenn der gefundene Geldautomat nicht zur eigenen Bank oder einem verbundenen Kreditinstitut (z.B. Cash-Group) gehört, oder man sich nicht sicher ist, ob eine bestimmte Bank zu diesem Verbund gehört? In diesem Fall kann man natürlich trotzdem mit der ec-Karte Bargeld abheben, muss aber mit nicht unerheblichen Zusatzkosten (Gebühren für Fremdabhebung) rechnen.

Unter Umständen kann man sich diese Kosten sparen. Immer mehr Banken, vor allem Direktbanken, bieten zu ihrem Girokonto eine Kreditkarte an, mit der euroweit oder sogar weltweit kostenlos Bargeld an Geldautomaten mit dem entsprechenden Zeichen der Kreditkartenfirma (z.B. Mastercard oder Visacard) abgehoben werden kann. Eigentlich als Möglichkeit für die Versorgung mit Bargeld im Ausland gedacht, funktioniert das natürlich auch in Deutschland. D.h. in den oben genannten Fällen sollte man zum Abheben am Automaten lieber die Kreditkarte anstelle der ec-Karte bemühen. Einziger Nachteil: Man muss sich eine weitere PIN merken.

Bei der Auswahl des passenden Girokontos sollte man also durchaus auch auf die zum Konto erhältliche Kreditkarte, deren Konditionen (Preis, Abrechnungsmodus, …) und unter dem oben genannten Gesichtspunkt auch auf die Möglichkeit kostenlos Bargeld vom Geldautomaten abheben zu können achten. Zu empfehlen ist eine Mastercard oder Visacard, da Geldautomaten, die diese Karten akzeptieren, am weitesten verbreitet sind.

Sicherheit beim Online-Banking (Teil 5)

In diesem 5. und letzten Teil werden einige zusätzliche Möglichkeiten aufgezeigt, die Online-Banking noch ein gutes Stück sicherer machen.

Einen guten Schutz gegen Attacken aus dem Bereich klassisches Phishing bietet spezielle Online-Banking-Software wie StarMoney oder das kostenlose Hibiscus. Da hier die Parameter zur Verbindung mit der Bank einmal eingerichtet werden und in Zukunft die Verbindung zum Bankserver über das Programm hergestellt wird, entgeht man Schreibfehlern bei der Eingabe der Bankadresse.

Eine sehr sichere Lösung ist ein eigener PC, der ausschließlich fürs Online-Banking verwendet wird. Im Idealfall sind auf diesem Rechner ein alternatives Betriebssystem (z.B. Linux) und ein alternativer Browser (z.B. Firefox) installiert.

Es muss aber nicht notwendigerweise ein eigener PC herhalten, ein virtueller PC ist nahezu genauso sicher. Es gibt inzwischen einige kostenlose Virtuelle Maschinen im Internet. Eine geeignete Lösung fürs Online-Banking ist der Moka-Five-Player der kostenlos aus dem Internet geladen werden kann. Beim ersten Start lädt der Player das Linux System Fearless Browser, das bereits fertig konfiguriert und auf sicheres Surfen ausgelegt ist. Man benötigt daher keine speziellen Linux-Kenntnisse. Als Browser kommt Firefox zum Einsatz.

Ein sehr interessanter Ansatz ist das Bankix Projekt der Computerzeitschrift c’t. Hierbei handelt es sich um ein speziell für das Internet-Banking angepasstes Linux-Live-System, das von CD oder einem USB-Stick mit Schreibschutzschieber gebootet werden kann. Auch hierfür sind keine Linux-Kenntnisse nötig. Eine detaillierte Anleitung findet man u.a. auf der Website der c’t. Der Vorteil ist, dass die CD, bzw. der schreibgeschützte Stick nicht angreifbar ist. Während der Arbeit mit Bankix ist außerdem kein Zugriff auf die Festplatte des Rechners möglich.

Fazit: Bei Beachtung einiger Verhaltensregeln ist Online-Banking nicht so gefährlich wie sein Ruf.

Sicherheit beim Online-Banking (Teil 4)

In diesem Teil geht es um Maßnahmen der Banken, die geeignet sind, die Sicherheit beim Online-Banking weiter zu erhöhen.

Von Seiten der Banken gibt es hauptsächlich zwei Verbesserungen des PIN/TAN-Verfahrens. Beim aktuell von sehr vielen Banken eingesetzte iTAN-Verfahren sind die TANs auf der Liste durchnummeriert. Bei einer Transaktion wird nun vom Bankserver eine ganz bestimmte TAN (z.B. TAN Nummer 34) angefordert. Nur mit dieser TAN kann die Transaktion abgeschlossen werden. Dieses Verfahren verhindert ziemlich zuverlässig das klassische Phishing, da der Betrüger selbst wenn er in den Besitz von einigen TANs gelangt ist, nicht weiß welche TAN er eingeben muss. Einen Schritt weiter geht das mTAN-Verfahren. Dabei hat der Anwender keine Liste mit TANs, sondern erhält bei Bedarf eine TAN und die Buchungsdaten per SMS auf sein Handy. Diese Methode unterbindet recht zuverlässig alle Phishing-Attacken, hat aber den Nachteil, dass sie sehr kostenintensiv ist. Legt die Bank die SMS-Gebühren auf den Kunden um, entstehen diesem nicht unerhebliche Kosten pro Transaktion. Daher hat sich diese Technik kaum durchgesetzt.

Eine Alternative zum PIN/TAN-Verfahren ist HBCI (Hombanking Computer Interface). Hierbei erhält der Kunde eine passwortgeschützte Chip-Karte, die ähnlich wie die EC-Karte am Geldautomaten die Autorisierung übernimmt. Dieses Verfahren bringt tatsächlich deutlich mehr Sicherheit. Allerdings bieten längst nicht alle Banken diese Technik an und der Kunde benötigt ein Kartenlesegerät, was als Einmalanschaffung eigentlich nicht wirklich ins Gewicht fällt. Leider hat sich dieses Verfahren wahrscheinlich aus o.g. Gründen bisher zahlenmäßig nicht durchsetzen können.

Es existieren noch weitere Techniken und Ideen, die aber noch Entwicklungsstatus haben und daher aktuell noch keine Rolle spielen.

Im nächsten Teil werden weitere technische Möglichkeiten besprochen, mit denen der Bankkunde für deutlich mehr Sicherheit sorgen kann.

Sicherheit beim Online-Banking (Teil 3)

Die zweite und aktuell am weitesten verbreitete Phishing-Methode arbeitet mit sogenannten Trojanern, bzw. Trojanischen Pferden. Der Begriff ist den griechischen Heldensagen über die Eroberung Trojas entliehen. Trojaner sind eine Untergruppe von Computerviren, die keinen Schaden am Computer anrichten, sondern ähnlich wie das berühmte Pferd unauffällig und unbemerkt auf Ihren Einsatz warten. Ihre Stunde ist gekommen, wenn der Bankkunde eine Onlineverbindung zum Bankserver aufnehmen will. Der Trojaner schaltet sich in den Datenverkehr zwischen Browser und Bankserver ein und leitet die Daten an eine gefälschte Website weiter. Man spricht hier auch von einer „Man in the Middle“-Attacke.

Einige dieser Websites greifen die PIN und TAN zur späteren Verwendung ab und geben eine Fehlermeldung aus, die natürlich von der gefälschten Website stammt. Mit etwas „Glück“ versucht der Bankkunde es mehrmals erneut mit verschiedenen TANs, sodass der Betrüger auf einen Streich in den Besitz gleich mehrerer unverbrauchter TANs kommt. Also Augen auf bei Fehlermeldungen während Transaktionen. Diese müssen nicht, können aber auf eine Attacke hindeuten.

Bei einer anderen Methode werden durch ein automatisches Tool auf der gefälschten Website die Empfängerdaten geändert und die bearbeitete Buchung an den echten Bankserver weitergeleitet. Das perfide an dieser Attacke ist, dass der Anwender von dieser Aktion nichts mitbekommt und auch kein Anhaltspunkt für eine Attacke zu erkennen ist. Erst bei der Kontrolle der Kontoauszüge kommt die Wahrheit ans Licht.

Gegen diese Methoden hilft letztlich nur seinen Rechner „sauber“ zu halten. Zum einen sollten das Betriebssystem und vor allem der Internet-Browser stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden, um erkannte Sicherheitslücken zu schließen. Zum anderen sollte eine Firewall (entweder zentral im Router, oder eine Desktop-Firewall auf dem Rechner) aktiv und ganz wichtig ein Virenscanner mit stets aktuellen Virensignaturen installiert sein.

Im nächsten Teil geht es um weitergehende Techniken, die Online-Banking noch sicherer machen.

Sicherheit beim Online-Banking (Teil 2)

Trotz der in Teil 1 besprochenen Doppelsicherung im PIN/TAN-Verfahren, haben sich findige Hacker mit kriminellen Intentionen Methoden ausgedacht, das System zu unterlaufen. Die grundsätzliche Idee besteht darin, PIN und TANs abzufangen und auszuspionieren. Diese Technik wird allgemein als Phishing bezeichnet. Hierbei gibt es zwei Methoden.

Beim klassischen Phishing wird versucht den Anwender auf eine gefälschte Website zu locken, die im Idealfall möglichst exakt wie das Portal Ihrer Bank aussieht. Ein weit verbreiteter Weg ist das Versenden von gefälschten E-Mails, die vorgeben von der eigenen Bank zu sein und den Anwender auffordern sich über einen in der Mail befindlichen Link mit der (gefälschten) Website zu verbinden, sich einzuloggen und unter irgendeine Vorwand eine oder gleich mehrere TANs einzugeben. Auch wenn die Link-Adresse auf den ersten Blick wie die URL Ihrer Bank aussieht ist hier Vorsicht geboten, da der dargestellte Link-Text technisch ganz einfach auf eine andere Adresse verweisen kann. Ihre Bank würde Sie niemals per E-Mail dazu auffordern, Ihre PIN oder TANs irgendwo einzugeben. Eine sichere Methode ist also solche Mails einfach zu ignorieren und die Mail sofort zu löschen. Eine weitere Methode in dieser Kategorie sind Websites die durch kleine Schreibfehler des Anwenders bei der Eingabe der URL des Bank-Portals angesteuert werden und im weiteren nach der o.g. Methode verfahren. Da die Methode auf Zufall, bzw. einem Fehler des Bedieners beruht, also nicht von den Betrügern provoziert werden kann, ist sie nicht sehr weit verbreitet. Auf jeden Fall sollte man die Adresse des Bank-Portals immer händisch eingeben und niemals über Links, Bookmarks, etc. auf die Website der Bank gehen. Bei der Eingabe sollte man natürlich sehr sorgfältig vorgehen und Schreibfehler vermeiden. Lieber einmal zu viel kontrollieren, als einmal zu wenig.

Der nächste Teil befasst sich mit der zweiten Kategorie von Phishing-Attacken über sogenannte Trojaner. Dies ist die aktuell am weitesten verbreitete Methode.

Sicherheit beim Online-Banking (Teil 1)

Auf der Suche nach einem geeigneten und möglichst kostengünstigen Girokonto stößt man schnell auf Angebote von Direktbanken, die kein eigenes Filialnetz unterhalten. Sehr schnell sieht man sich dann mit dem Thema Online-, bzw. Internet-Banking konfrontiert. Selbst viele ansonsten sehr vom Internet begeisterte Zeitgenossen, die sich gerne und oftmals sehr freizügig in sozialen Netzwerken tummeln, schrecken bei diesem Thema unvermutet zurück und lassen sich damit die Möglichkeit im täglichen Geldverkehr ordentlich zu sparen entgehen.

Natürlich birgt Online-Banking wie fast alles im Leben etliche ernst zunehmende Gefahren, aber unter Beachtung einiger Regeln ist es auch nicht gefährlicher, als vom Geldautomaten abzuheben oder in Geschäften und Restaurants mit EC- oder Kredit-Karte zu zahlen. Auch Bargeld kann verloren gehen oder gestohlen werden und Überweisungsträger in Papierform können durch Schreibfehler oder Zahlendreher unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen.

Im Rahmen einer mehrteiligen Reihe haben dieser und die folgenden Artikel zum Ziel Skeptikern die Angst vorm Internet-Banking zu nehmen und Techniken und Verhaltensstrategien aufzuzeigen, um Online-Banking so sicher wie möglich zu machen.

Zur Absicherung von Geldbewegungen (Transaktionen) und die Autorisierung durch den Kontoinhaber wird überwiegend das PIN/TAN-Verfahren eingesetzt. Dabei meldet sich der Anwender mit seiner Kontonummer und seiner PIN(Persönliche Identifikationsnummer) im Banksystem an. Damit kann der Kontoinhaber lesend auf seine Daten (Kontostand, Umsätze, …) zugreifen. Soll nun eine Transaktion wie z.B. eine Überweisung getätigt oder ein Dauerauftrag erteilt werden, muss diese mit einer Transaktionsnummer bestätigt werden. Hierzu erhält man von der Bank eine Liste mit Transaktionsnummern, die beim einfachen PIN/TAN-Verfahren in beliebiger Reihenfolge benutzt werden können. Durch diese Doppelabsicherung hat man an sich schon ein sehr sicheres System, solange man mit der PIN und den TANs sorgsam umgeht.

In den nächsten Teilen geht es um die Methoden mit denen es Betrügern trotzdem gelingt, das System auszuhebeln, wie die Banken diesem Missbrauch begegnen und was man selbst tun kann um die Sicherheit zu erhöhen.

Ein Girokonto ohne Schufa eröffnen

Immer mehr Verbraucher haben ein Problem: Durch Überschuldung oder eine negative Schufa ist es kaum noch möglich ein Girokonto zu eröffnen.

Wer eine negative Schufa hat, ist Kunde zweiter Klasse. So fühlen sich zumindest unzählige Bankkunden, die wegen einer negativen Schufa abgewiesen werden. Die Bank beruft sich auf die Schufaauskunft und der Kunde hat oft das Nachsehen. Selbst wenn der Schufaeintrag unverschuldet entstanden ist oder sogar ein Versehen war, ist es sehr schwierig dagegen anzugehen.

Oftmals ist es durch ein Missverständnis, Irrtum oder sogar Fehler der Bank zu solchen negativen Schufaeinträgen gekommen. Leider prüfen die Banken die genauen Umstände nicht und weisen solche Kunden ohne weitere Erklärung ab. Obwohl der Gesetzgeber versucht, die Banken anzuweisen keine Kunden wegen einer negativen Schufa abzuweisen, wird es dennoch immer noch praktiziert.

Verbraucher haben dennoch die Möglichkeit an ein Girokonto zu kommen, wenn Sie eines beachten: Das Girokonto sollte ein reines Guthabenkonto sein. Immer mehr Banken bieten ein solches Guthabenkonto auf Nachfrage an. Allerdings wird selbst dann oft noch die Schufaklausel gefordert. Es bleibt nach wie vor schwierig bei der Hausbank ein Konto mit negativer Schufa zu eröffnen, selbst wenn ausdrücklich ein Guthabenkonto gewünscht wird.

Dennoch gibt es eine Möglichkeit ein vollwertiges Girokonto zu eröffnen. Auf unserem Informationsportal finden Sie im Bereich Girokonto ohne Schufa ein deutsches Geldinstitut, das ein reines Guthabenkonto eröffnet. Selbst mit negativer Schufa und hohen Schulden haben Verbraucher dort die Möglichkeit wieder am normalen Zahlungsverkehr teilzunehmen.

Die einzige Einschränkung ist, dass Kunden dieses Konto niemals überziehen können. Es kann immer nur das ausgegeben werden, das zuvor eingegangen ist. Dies ist schließlich auch das entscheidende Kriterium, warum selbst Kunden mit negativer Schufa oder Schulden bei anderen Banken ein solches Konto eröffnen können. Eine Überziehung wird schließlich nicht geduldet, weshalb das Geldinstitut auch kein Risiko eingeht. Für den Verbraucher kann sogar ein Vorteil sein, denn somit gibt es eine automatische Kostenkontrolle bzw. läuft man nicht Gefahr weitere Schulden aufzubauen.

Banken belohnen Neukunden mit Geldgeschenken

Wer mit dem Gedanken spielt die Bank zu wechseln oder ein weiteres Girokonto zu eröffnen, der sollte sich die verschiedenen Aktionsangebote der Banken ansehen. Teilweise werden 20 Euro, 30 Euro, sogar 50 Euro und mehr geboten, nur für die Eröffnung eines Girokontos bei Neukunden. Das ist ein sehr schönes Geschenk, mit dem man den ein oder anderen Wunsch kostenfrei erfüllen kann.

Der Vorteil für den Kunden liegt auf der Hand. Als Belohnung für die Kontoeröffnung gibt es Cash auf das neue Konto. Ein Service, der sich wirklich sehen lassen kann. In der Vergangenheit punktete hier insbesondere die Commerzbank, aber auch die Volkswagen Bank und viele mehr mit solchen Geldgeschenken. Warum sollte man so ein Angebot ausschlagen? Die Kontoeröffnung funktioniert meist sehr einfach mit einem Formular, das man nur noch ausdrucken und via Postident am Postschalter legitimieren muss.

Die Banken versuchen durch diese Geldgeschenke natürlich Neukunden zu gewinnen. Auch bei den Banken gibt es Konkurrenzdruck. Um die Kunden vom Service und dem Angebot zu überzeugen, werden dann gerne einmal 50 Euro auf das Konto ausbezahlt. Das funktioniert übrigens völlig automatisch, Sie müssen dazu nichts extra veranlassen. Die einzige Voraussetzung ist in der Regel, dass das neue Konto auch tatsächlich genutzt wird. Wenn es sich dabei sogar um ein kostenloses Konto handelt, haben Sie 0 Risiko und ein Geldgeschenk oben drauf.