Girokonten durchschnittlich viel zu teuer
Obwohl immer mehr Banken ein kostenloses Girokonto anbieten, nutzen die meisten Verbraucher ein oftmals viel zu teures Girokonto. In der Regel fallen bei einem herkömmlichen Girokonto zwischen 100 und 150 Euro Gebühren im Jahr an. Das sind Gebühren, die man sich komplett sparen kann. In zahlreichen Tests belegen gerade die kostenlosen Girokonten immer wieder Spitzenplätze. Zuletzt hat die Stiftung Warentest mehr als 114 Konten in ganz Deutschland untersucht und dabei kaum nennenswerte Unterschiede bei den Leistungen, jedoch sehr deutlich bei den monatlichen Kosten herausgefunden.
Auch die unabhängige Finanzberatung FM hat in einem Vergleich die monatlichen Kosten beim Girokonto berechnet. Demnach fallen sind die Kosten für ein Girokonto mit monatlich 7,58 Euro viel zu teuer. Das sind im Jahr über 90 Euro, die jeder Deutsche im Schnitt an die Bank nur für das Girokonto bezahlt. Die Berechnung erfolgte unter Realbedingungen, um möglichst Praxis nahe Ergebnisse zu erzielen. Der Kontostand war dabei durchweg im Plus, damit keine Dispositionsgebühren den Wert verfälschen.
Es wurde davon ausgegangen, dass der durchschnittliche Bankkunde eine EC-Karte und eine Kreditkarte besitzt und im Monat einmal bei der eigenen Bank und einmal bei einem Fremdbank am Geldautomaten Geld abhebt. Bei den Testkonten gingen jeweils 2000 Euro als Gehalt ein und es wurden 5 beleglose Buchungen im Monat getätigt. Eine beleglose Buchung ist beispielsweise eine Überweisung oder ein Lastschrifteinzug, wie es auf jedem Girokonto üblich ist.
Aufgrund der durchschnittlich sehr hohen Kosten für ein Girokonto ist ein Girokontowechsel sinnvoll. Wer ein kostenloses Girokonto eröffnen möchte, sollte auf einem unabhängigen Vergleichsportal die verschiedenen Angebote überprüfen. In unserem Girokonto Vergleich finden Sie eine aktuelle Übersicht kostenloser Girokonten.