Die norisbank ist Testsieger bei Stiftung Warentest

Das kostenlose Girokonto der norisbank hat in einem kürzlich erschienen Vergleich der Stiftung Warentest den ersten Platz belegt. Grund genug, sich näher mit diesem Konto zu befassen.

Die norisbank ist eine Tochter der Deutschen Bank und keine klassische Direktbank, sondern mit 97 Filialen im Bundesgebiet vertreten, nicht üppig, aber immerhin. Alle Transaktionen (Überweisungen, Daueraufträge, etc.) können kostenlos an den Selbstbedienungsterminals in den Filialen oder online erledigt werden. Nachteil: Transaktionen per Telefon über ein Callcenter sind gebührenpflichtig und alles andere als günstig. Beleghafte Überweisungen können nur an den Belegscannern in den Filialen kostenlos erledigt werden.

Mit der im Paket enthaltenen ec-Karte kann man bundesweit an den weitverbreiteten Automaten der CashGroup kostenlos Bargeld ziehen und hat damit gute Chancen einen entsprechenden Geldautomaten in der Nähe zu finden. Erhöht wird das Angebot. neuerdings noch durch die Möglichkeit bei ca. 1.000 Shell-Tankstellen Geld abzuheben. Das Abheben von Bargeld ist dabei unabhängig vom Tanken oder dem Kauf sonstiger Artikel. Mit der nach Bonitätsprüfung ebenfalls kostenlosen Kreditkarte (Mastercard) kann weltweit an entsprechend mit dem Mastercard-Zeichen gekennzeichneten Geldautomaten Bargeld bezogen werden. Die Kreditkartenumsätze werden monatlich abgerechnet. Bargeldeinzahlungen sind an den Automaten der norisbank und der Deutschen Bank möglich. Ein Vorteil, den reine Direktbanken üblicherweise nicht bieten.

Bei der Beantragung des Girokontos kann man gleich ein ebenfalls kostenloses Tagesgeldkonto mit einer aktuellen Verzinsung von 1,25% p.a. mit beantragen. Die aktuellen Dispozinsen liegen mit 11,45% etwas über denen mancher Direktbanken wie z.B. der comdirect oder DKB, die im Vergleich der Stiftung Warentest an Platz zwei und drei liegen.

Fazit: Mit den nur 97 Filialen mit Selbstbedienungsterminals stehen die Chancen eine davon in der Nähe zu haben nicht gerade rosig. Wer aber ohnehin in Richtung Direktbank, bzw. reine Online-Bank denkt, sollte die norisbank durchaus in die engere Auswahl einbeziehen.

Kostenfalle bei kostenlosen Girokonten

Viele Banken, vor allem Direktbanken bieten inzwischen kostenlose Girokonten an. Die Angebote unterscheiden sich jedoch zum Teil nicht unerheblich in ihren Konditionen. Neben Punkten wie Sollzinsen, Guthabenverzinsung, Gebühren für Kreditkarten, oder Anzahl und Verbreitung von Geldautomaten ist ein wichtiges Kriterium, ob das Konto wirklich, d.h. bedingungslos kostenfrei ist.

Viele Angebote sind erst ab einem gewissen regelmäßigen (meist monatlichen) Mindesteingang oder einem gewissen Guthaben kostenlos. Unterschreitet der Kunde diese Grenzen fallen dann doch Gebühren an. Teilzeitbeschäftigte und Geringverdiener oder Freiberufler und Selbständige mit schwankendem oder unregelmäßigem Einkommen sehen sich dann schnell mal mit unerwarteten Bankgebühren konfrontiert. Aber auch festangestellte Arbeitnehmer, die sich auf der sicheren Seite wähnen, sollten aufpassen. Wie man in der jüngsten Vergangenheit gesehen hat rutscht man schnell mal in die Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit und unterschreitet dann eventuell den geforderten Mindesteingang. Genau in so einem Fall kommen plötzliche zusätzliche Kosten natürlich sehr ungelegen.

Die Entscheidung für ein bedingungslos kostenloses Girokonto bedeutet nicht zwangsläufig, dass man sich diesen Vorteil mit ungünstigeren Konditionen an anderer Stelle erkauft. Die Stiftung Warentest hat erst kürzlich kostenlose Girokonten mit und ohne Mindesteingang verglichen und bewertet. Nicht besonders überraschend handelt es sich bei den drei Testsiegern der Norisbank gefolgt von der comdirect und der DKB um Angebote ohne Mindesteingang. Erst an 4. Stelle folgt die Volkswagen Bank mit einem Mindestgeldeingang von 1.000 Euro.

Die Auswahl des geeigneten Girokontos ist natürlich eine persönliche Angelegenheit, bei der jeder etwas andere Prioritäten setzt. Dennoch sollte man dem Kriterium Mindestgeldeingang gerade in der heutzutage undurchsichtigen und schwer voraussehbaren Wirtschaftslage ausreichend Gewicht beimessen.

Kostenloses Girokonto mit Zufriedenheitsgarantie

Die comdirect Bank wirbt Neukunden mit einer extravaganten Idee, der sogenannten Zufriedenheitsgarantie. Der Kunde erhält im 4. Monat eine Gutschrift von 50 Euro, wenn er in den ersten drei Monaten mindestens 5 Transaktionen über jeweils mindestens 25 Euro ausgeführt hat. Soweit ist das noch nichts grundlegend Neues oder Ungewöhnliches. Ist der Kunde aber mit dem Konto nicht zufrieden und kündigt das Girokonto zwischen dem 12. und 15. Monat, erhält er weitere 50 Euro. Diese zweite Prämie ist allerdings an ein paar Bedingungen geknüpft. Der Kunde muss die ersten 50 Euro erhalten haben und ab dem 4. Monat mindestens 5 Transaktionen zu je mindestens 25 Euro pro Monat durchgeführt haben. Mit diesen Bedingungen stellt die comdirect sicher dass nicht massenhaft “Neukunden“ einfach mal 100 Euro abgreifen.

Aber auch abgesehen von diesem Extra bietet das Konto sehr gute Konditionen. Es handelt sich um ein bedingungslos kostenloses Girokonto, d.h. unabhängig von einem Mindesteingang bleiben die Konditionen gleich, nämlich komplett kostenlos. Zusätzlich erhält der Neukunde ein ebenfalls kostenloses Tagesgeldkonto, das aktuell mit 2,1% verzinst wird. Auf Wunsch erhält man auch ein Depot ohne Depotgebühren.

Das Angebot beinhaltet zwei Karten, eine kostenlose Visa-Card und eine ec-/Maestro-Card. Mit der letzteren kann man innerhalb Deutschlands an allen Geldautomaten der Cash-Group kostenlos Bargeld abheben. Im Ausland kann mit der Visa-Card weltweit an allen Automaten mit Visa-Zeichen kostenlos Bargeld bezogen werden. Zudem bieten beide Karten natürlich auch den bargeldlosen Zahlungsverkehr bei den entsprechenden Akzeptanzstellen. Bei der Visa-Card handelt es sich allerdings um eine sogenannte Debit-Card, d.h. alle Transaktionen werden direkt vom Girokonto abgebucht.

In Sachen Online-Banking bietet die comdirect neben PIN/Tan- auch das sicherere HBCI-Verfahren an.

Ein durchaus empfehlenswertes Konto auch für Kunden mit geringen Umsätzen und wenigen Transaktionen.

Girokonten durchschnittlich viel zu teuer

Obwohl immer mehr Banken ein kostenloses Girokonto anbieten, nutzen die meisten Verbraucher ein oftmals viel zu teures Girokonto. In der Regel fallen bei einem herkömmlichen Girokonto zwischen 100 und 150 Euro Gebühren im Jahr an. Das sind Gebühren, die man sich komplett sparen kann. In zahlreichen Tests belegen gerade die kostenlosen Girokonten immer wieder Spitzenplätze. Zuletzt hat die Stiftung Warentest mehr als 114 Konten in ganz Deutschland untersucht und dabei kaum nennenswerte Unterschiede bei den Leistungen, jedoch sehr deutlich bei den monatlichen Kosten herausgefunden.

Auch die unabhängige Finanzberatung FM hat in einem Vergleich die monatlichen Kosten beim Girokonto berechnet. Demnach fallen sind die Kosten für ein Girokonto mit monatlich 7,58 Euro viel zu teuer. Das sind im Jahr über 90 Euro, die jeder Deutsche im Schnitt an die Bank nur für das Girokonto bezahlt. Die Berechnung erfolgte unter Realbedingungen, um möglichst Praxis nahe Ergebnisse zu erzielen. Der Kontostand war dabei durchweg im Plus, damit keine Dispositionsgebühren den Wert verfälschen.

Es wurde davon ausgegangen, dass der durchschnittliche Bankkunde eine EC-Karte und eine Kreditkarte besitzt und im Monat einmal bei der eigenen Bank und einmal bei einem Fremdbank am Geldautomaten Geld abhebt. Bei den Testkonten gingen jeweils 2000 Euro als Gehalt ein und es wurden 5 beleglose Buchungen im Monat getätigt. Eine beleglose Buchung ist beispielsweise eine Überweisung oder ein Lastschrifteinzug, wie es auf jedem Girokonto üblich ist.

Aufgrund der durchschnittlich sehr hohen Kosten für ein Girokonto ist ein Girokontowechsel sinnvoll. Wer ein kostenloses Girokonto eröffnen möchte, sollte auf einem unabhängigen Vergleichsportal die verschiedenen Angebote überprüfen. In unserem Girokonto Vergleich finden Sie eine aktuelle Übersicht kostenloser Girokonten.

Skatbank: kostenloses Girokonto mit 25 Euro Startguthaben

Die deutsche Skatbank ist die noch verhältnismäßig unbekannte Direktbank der VR-Bank Altenburger Land eG, daher erklärt sich auch der etwas ungewöhnliche Name. Skatspieler, die schon mal einen genaueren Blick auf ihr Blatt geworfen haben, werden wissen, wovon die Rede ist. Die Skatbank bietet durchaus sehenswerte Leistungen an. Zum Leistungsumfang gehören neben Produkten für Privat- und Geschäftskunden auch Tages- und Festgeldkonten sowie verschiedene Formen der Kapitalanlage. Die Skatbank betreibt keine eigenen Filialen, sondern ist eine reine Onlinebank und bietet für Privatkunden ein Girokonto mit durchaus beachtenswerten Konditionen an.

Das kostenlose Girokonto kommt ohne Mindesteingang aus. Als Willkommengeschenk erhält der Kontoinhaber ein Startguthaben von 25 Euro und Guthaben ab 1500 Euro werden bei regelmäßigem Geldeingang mit 1,0 Prozent im Jahr verzinst. Zum Standard gehört eine Maestro-Card, mit der deutschlandweit an den Automaten der Volks- und Raiffeisenbanken kostenlos Bargeld abgehoben werden kann. Kontoauszüge können entweder online oder über die Auszugsdrucker der Volks- und Raiffeisenbanken bezogen werden. Eine Mastercard ist ab einem monatlichen Eingang von 1.000 Euro oder einem Guthaben von 5.000 Euro erhältlich. Solange diese Kriterien erfüllt sind, entfällt zudem die Jahresgebühr von ansonsten 20 Euro.

Auch ein Geschäftskonto ohne Kontoführungsgebühr gehört zu den Angeboten der Skatbank. Guthaben werden aktuell mit 0,25 Prozent p.a. verzinst. Die Buchungsgebühren liegen aktuell bei 0,10 Euro pro Posten.

Die Skatbank kann als das genossenschaftliche Pendant zu den Sparkassen-Direktbanken 1822direkt und Wüstenrot-Direkt gesehen werden.

Ein kostenloses Geschäftskonto ist selten möglich

Bei den Girokonten vertrauen viele Bankkunden inzwischen auf ein kostenloses Girokonto. Wer einmal die Leistungen und den Service getestet hat, wird kaum noch zu einem kostenpflichtigen Girokonto wechseln möchten. Da ist es durchaus verständlich, dass auch Gewerbetreibende ein kostenloses Geschäftskonto suchen. Doch hier ist es nur selten möglich die Leistungen komplett kostenlos zu erhalten. Es besteht also ein Unterschied zu Privatkunden und Firmenkunden bzw. Selbstständigen und Unternehmern.

In der Regel lassen sich die Banken ein Geschäftskonto gut bezahlen. Neben einer üblichen Grundgebühr müssen meist auch die einzelnen Buchungen bezahlt werden. Sparmöglichkeiten gibt es nur durch größere Pakete, bei denen man mehr Grundgebühr bezahlen muss, dafür aber mehr Buchungen inklusive sind oder sogar die Gebühren für einzelne Buchungen und Transaktionen komplett entfallen. Im Gegensatz dazu ist die monatliche Grundgebühr aber recht hoch und kann durchaus bei 40 – 50 Euro liegen. Für Gewerbetreibende, die nur wenige Transaktionen haben, lohnt sich ein solches Kontomodell nicht. Hier ist es günstiger die Buchungen einzeln zu bezahlen.

Wer beim Geschäftskonto sparen möchte, sollte die einzelnen Angebote genau vergleichen. Wie auch beim normalen Girokonto für Privatpersonen, gibt es je nach Bank erhebliche Unterschiede. Die Leistungen sind in der Regel ähnlich, während die Gebühren deutlich auseinander liegen. Die Postbank ist eine der wenigen Banken, die ein Geschäftskonto zu vergleichsweise günstigen Konditionen anbietet.

Für Freiberufler gibt es dagegen gute Nachrichten. Freiberufler sollten die privaten Transaktionen und geschäftlichen Transaktionen zwar unbedingt durch zwei Konten trennen, jedoch kann hierzu ein normales Girokonto verwendet werden. Freiberufler müssen nicht zwingend ein Geschäftskonto eröffnen und können deshalb auf eines der kostenlosen Girokonten zurück greifen. Ein kostenloses Geschäftskonto gibt es folglich nur für Freiberufler, weil diese ein gewöhnliches kostenloses Girokonto führen dürfen.

1822direkt: 50 Euro Eröffnungsprämie für ein kostenloses Girokonto

Ein besonders attraktives kostenloses Girokonto bietet derzeit die 1822direkt. Neukunden erhalten aktuell eine 50 Euro Gutschrift für die Eröffnung des kostenlosen Girokontos. Noch bis 15.09.2010 erhalten alle Neukunden diese Wechselprämie. Darüber hinaus überzeugt die 1822direkt als Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse mit Qualität und Service. Das kostenlose Girokonto überzeugt durch starke Leistungen, die bei vielen anderen Banken teuer bezahlt werden müssen.

Neben der attraktiven Wechselprämie sparen die Kunden der 1822direkt zudem jeden Monat teils erhebliche Gebühren. Das ist wie ein monatliches Geldgeschenk, das man sich nur abholen muss. Schließlich erhalten Sie genau die gleichen Leistungen beim Girokonto wie bei Ihrer Hausbank und das völlig gratis. Ein Girokonto Wechsel macht sich in jedem Fall bezahlt und bringt zusätzliches Geld in die Haushaltskasse.

Wie das funktioniert? Einfach online den Antrag für das Konto 1822direkt-Girosykline ausfüllen, ausdrucken und bei der nächstgelegen Post via Postident Verfahren legitimieren lassen. Das funktioniert in wenigen Minuten und bringt Ihnen bares Geld, durch die Wechselprämie und die gesparten monatlichen Kosten. Vergessen Sie ab sofort Gebühren für Überweisungen oder eingehende Zahlungen. Beim kostenlosen Girokonto der 1822direkt sind alle beleglosen Buchungen im Paket enthalten, völlig gratis und ohne versteckte Kosten.

Da die 188direkt zur Frankfurter Sparkasse gehört, haben Kunden zusätzliche Vorteile. So kann mit der kostenlosen EC-Karte an sämtlichen Geldautomaten der Sparkasse Bargeld abgehoben werden. Deutschlandweit kann so an tausenden von Geldautomaten gebührenfrei Geld abgehoben werden.

Mit dem kostenlosen Girokonto 1822direkt-Girosykline profitieren Bankkunden von zahlreichen Vorteilen. Das Angebot ist in jedem Fall eine Empfehlung Wert:

1822direkt

Ihre Wechselprämie erhalten Sie übrigens nach 3monatiger Nutzung des kostenlosen Girokontos mit einem Geldeingang ab 1000 Euro. Unabhängig davon gibt es keinen monatlichen Mindestumsatz, es wird lediglich eine Habenbuchung erwartet.