Vermeintlich sichere Geldanlagen? Teil 2: Investmentfonds
Welche Alternativen bleiben bei der Unsicherheit um den Euro? Im zweiten Teil unseres Spezials zum Thema vermeintlich sichere Geldanlagen geht es um Investmentfonds. Bereits 15 Millionen Deutsche Anleger besitzen Investmentfonds und der Trend scheint immer weiter zu gehen. Wenn die Währung Euro immer unsicherer Wert, macht es tatsächlich sind in Alternativen auszuweichen und Investmentfonds sind dabei eine der besten Möglichkeiten.
Bei der Frage nach der Sicherheit von Geldern in einem Investmentfond ist die gesonderte Absicherung entscheidend. Sämtliches Kapital in einem Investmentfond sind Sondervermögen. Das bedeutet dies ist ein separiertes Vermögen, das den Anlegern gehört und in nicht Teil einer Bankbilanz sind. Selbst wenn die Investmentgesellschaft zusammenbrechen sollte, ist das Fonds-Vermögen weiterhin da. Die Depot-Bank verwaltet diese Gelder und würde hier für den Anleger kommissarisch die Einlagen verwalten und auch zurück zahlen.
Unter diese Gesichtspunkten sind Investmentfonds tatsächlich eine interessante Alternative um rechtzeitig vorzusorgen. Selbst in Zeiten der Finanzkrise ist dies eine der sicheren Kapitalanlagen. Was allerdings bleibt ist das Kursrisiko, das ähnlich wie bei Aktien immer gegeben ist. Ein Investmentfonds wird sich in wirtschaftlich schlechteren Zeiten entsprechend schwach entwickeln. Unter Umständen ist es sogar möglich, dass der Kurswert unter den Einstiegskurs fällt, zu dem ursprünglich gekauft wurde. Die Entscheidung bleibt also mal wieder beim Anleger, wer jedoch das Chance-Risiko-Verhältnis nutzen möchte, ist bei Investmentfonds gut beraten.